Eintrag für das Kondolenzbuch für Benedikt Fischer verfassen

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Vorschläge für Ihren Trauerspruch:

Keine Kraft geht in der Welt verloren,
und nicht nur die Seelen der Menschen sind
unsterblich, sondern auch alle ihre Handlungen.
Sie leben fort in ihren Wirkungen.
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines,
das eine Blatt man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein,
war Teil von unserem Leben,
drum wird das eine Blatt allein,
uns immer wieder fehlen.
Alles Irdische findet ein Ende.
Jedes Ich erlischt.
Was bleibt, ist liebendes Gedenken.
Wenn die Hoffnung vergebens war,
bleibt der Glaube an ein Wiedersehen.
Wer’s nie erlebt, kann`s nie versteh`n,
den Schmerz, den Vater sterben seh`n.
Gut war sein Herz, doch schwer sein Leid,
sein Leben Mühe, Kampf und Streit.
Nun ruh’t er hier am stillen Ort,
sein Leid ist aus, sein Herz lebt fort.
Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht
und Wahrheit in der Welt war,
hat sein Leben einen Sinn gehabt.
Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen,
wenn wir ungefragt weggehen
und Abschied nehmen müssen.
(Albert Schweitzer)
In unseren Herzen bist Du und bleibst Du,
so lang wir leben;
lebendig, kraftvoll, liebenswert und stark.
Uns kann der Tod nicht von Dir trennen,
in unseren Herzen wirst Du immer weiterleben.
Alles hat seine Zeit.
Es gibt eine Zeit der Stille,
eine Zeit des Schmerzes und der Trauer,
aber auch eine Zeit der dankbaren Erinnerungen.
Nicht das Straucheln ist entscheidend,
sondern das Wiederaufrichten,
nicht die Resignation,
sondern die Hoffnung.
Wenn die Sonne im Westen sinkt,
reicht sie still der Dunkelheit die Hand.
Wenn der Tod hier einem winkt,
trägt er die Seele in ein Land,
das im Morgengrauen der Ewigkeit,
sie von Sorge und Schmerz befreit.
Wenn jemand zum Leben ja sagt,
und das Leben selber sagt zu einem nein,
so muss man auch zu diesem Nein ja sagen.
(Christian Morgenstern)
Gott gebe uns die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die wir nicht ändern können,
den Mut, Dinge zu ändern,
die wir ändern können
und die Weisheit, das eine
vom anderen zu unterscheiden.
(Friedrich Christoph Oetinger)
Es kommt nicht darauf an,
was wir äußerlich in der Welt leisten,
sondern was wir menschlich geben,
in allen Lagen.
(Albert Schweitzer)
Kommen und gehen,
lieben und leben,
Hoffnung und Glaube,
des Lebens Lauf ist erfüllt.
Wer so gewirkt wie Du im Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht,
und stets sein Bestes hergegeben,
der stirbt auch selbst im Tode nicht.
Wenn etwas uns fort genommen wird,
womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
so ist viel von uns selber fort genommen.
Gott aber will, dass wir uns wiederfinden,
reicher um alles Verlorene
und vermehrt um jeden unendlichen Schmerz.
(Rainer Maria Rilke)
Es ist bestimmt in Gottes Rat,
dass man vom Liebsten, was man hat,
muss scheiden.
Gute Mutter, ruh in Frieden,
was Du hast für uns getan,
Deine Sorgen, Deine Mühen,
Gott allein Dir lohnen kann.
Mühe und Arbeit war sein Leben,
treu und fleißig seine Hand,
Ruhe hat ihm Gott gegeben,
Rasten hat er nie gekannt.
Leg’ alles still in Gottes ewige Hände.
Das Glück, den Schmerz,
den Anfang und das Ende.
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben,
wenn er auch gestorben ist.
(Joh.)
Es gibt keinen Abschied für diejenigen,
die in Gott mit uns verbunden sind.
Herr, Dir in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt.
Auferstehung ist unser Glaube,
Wiedersehen unsere Hoffnung,
Gedenken unsere Liebe.